Wer oder was bin ich und wenn ja wie viele?

Hallihallo,

schön, dass du es auf meine Seite, rund um philosophische Fragen und Gedanken, geschafft hast.

Ich möchte hier meine poetische Ader ausleben und kurze Gedichte, Sprüche und Überlegungen mit dir teilen. Wenn auch du diesen Wunsch hast, die „Fragen des Lebens“ und Inspirationen los zu werden, bist du auf meinem Blog genau richtig.

Über Kommentare und Beiträge würde ich mich sehr freuen, um dem Ganzen Leben einzuhauchen oder wie es altertümlich so schön heißt: den Äther (https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ther_(Physik)). Für konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge bin ich sehr dankbar.

Bis bald =)

Deine Sophie

Dieb in der Nacht

Du dunkle Macht, die plötzlich kommt.

Nimmst den Menschen ihr Sein, das Ich und den Verstand.

Nistest dich ein, wie ein Parasit.

Besetzt die Nervenbahnen, flößt ihnen Gift ein.

Unaufhaltsam. Rücksichtslos. Unwiderruflich.

Nimmst Schaden und hinterlässt Wunden, bei den Menschen, die deinen Wirt lieben.

Denn Liebe ist für dich ein Fremdwort.

Du wurdest geboren, um zu stehlen, hinfort zu reisen, was nicht dein.

Hinterlässt nur Schein und eine Hülle aus Pergament.

Dünn, zart, empfindsam.

Unumgänglich. Gnadenlos. Irreversibel.

Der heutige Stand der Wissenschaft hat dich noch nicht erfasst, nur umschrieben.

Spekulierend, mutmaßend, verunsichernd.

Wer bist du?

Hat es einen Nutzen, dass du zerstörst?

Weil Zerstören deiner Natur entspricht.

Langsam. Qualvoll. Vollendend.

Schleichst dich ein, still und heimlich.

Verweilst, nimmst und gehst.

Die Fülle in dir

Verborgene Fähigkeiten.

Ruhen in dir.

Können nicht zum Vorschein kommen, wenn du es nicht zulässt.

Nicht loslässt von selbst gemachten Erwartungen und Vorstellungen von Richtig und Falsch.

Die Definition deiner Gedanken, wie Probleme entstehen, sich entwickeln und zu negativen Emotionen werden, entscheidet über dein Handeln.

Ist es frei vom Müssen?

Frei von Anspruch?

Wähle achtsam und weise deine Wege zu gehen.

Gehe in kleinen Schritten und schlage einen überschaubaren Pfad ein.

So kannst du nicht so schnell auf Abwege und in Sackgassen geraten.

Jede Straße hat ihre Biegungen.

Manche mehr, manche weniger.

Jede Situation hat mehrere Seiten, so wohl schwarze, weiße als auch die Zwischentöne.

Mische bedacht die Farben deiner Zukunft und nehme die Fülle der Gegenwart bedingungslos an.

Du bist nicht deine Gedanken…

Entstehen zuerst Gedanken und daraus Gefühle oder werden Emotionen zu Überlegungen?

Wenn das eine das andere bedingt, wie kann es dann sein, dass ich nicht meine Gedanken bin?

 Bin ich dann auch nicht meine Gefühle?

Was oder wer bin ich dann?

Was bleibt?

Überlegungen zur Achtsamkeitstheorie

Einfach. Zu sein.

Wozu schon wieder kämpfen müssen?

Ein Ziel in weiter Ferne.

Welches Ziel?

Namenlos irrt es umher.

Wie viele?

Ungezählt schwirren sie herum.

Ich kann es nicht fassen, nicht greifen.

Begreifend ergreifend.

Wiederholungen immer wieder kehrend.

Dauerschleife der Gedanken.

Finden keinen Halt, keinen Grund zu bleiben.

Wie Blitze in der Dunkelheit.

Kaum zu orten, wäre da nicht der grollende Zorn meiner Eingeweide.

Sie bäumen sich auf, leisten Widerstand.

Kraftlos erschöpfend, schlaflos.

Die Augen gerötet, schmerzende Glieder.

Woher?

Wohin?

Weshalb?

Weil ich es wert bin.

Zu sein.

Einfach.

Einfach. Zu sein.

Projekt Leben

Getrieben sein.

Nicht zur Ruhe kommen wollen.

Stillstand als nutzloses Innehalten verstehen.

Deshalb mehr Wohlbefinden verspüren?

Deshalb positive Emotionen erzeugen?

Warum?

Wozu?

Positivismus als fehlende Überlebensstrategie.

Voranschreiten.

Aufgaben bewältigen.

Nachdenken.

Zerreden.

Sich nützlich fühlen.

Ein Ziel vor Augen sehen.

Besser als jede Medizin?

Deshalb getrieben werden.

Aber zur Ruhe kommen wollen.

Stillstand als erfüllende Zeiten verstehen.

Deshalb mehr Wohlbefinden verspüren.

Deshalb positive Emotionen erzeugen.

Warum?

Wozu?

Positivismus als realistische Überlebensstrategie.

Innehalten.

Sinnvolle Aufgaben beschreiten.

Nachdenken.

Schweigen.

Sich nützlich fühlen.

Ein Ziel vor Augen sehen.

Besser als jede Medizin!!!

Du bist niemand!

Ich hasse dich.

Hast mich belogen.

Meine Gefühle betrogen.

Dein scheinheiliges Gesicht.

Von Angesicht zu Angesicht.

Ich bin es nicht wert?

Nicht wert, mit Respekt und Achtung behandelt zu werden?

Hast DU etwa das Recht, DAS zu entscheiden?

Du bist ein Lügner.

Eine Lüge deiner selbst.

Nur eine Marionette deines Spiegelbildes.

Erhebst dein Angesicht über die deines Gegenübers.

Denkst, du bist stark, in dem du dich als solchen präsentierst.

Ich mag keine Lügen.

Keine falschen Versprechungen.

Es tut weh!

Du bist mir egal!

Ab jetzt!

Und für alle Ewigkeit!

Fehlendes Grundgerüst

Gefühle der Ablehnung, der Abneigung gegen sein eigenes Handeln und Tun.

Abscheu und Ekel, Verunsicherung und Erniedrigung, Schwäche und Demütigung.

Wohin soll das führen?

Es endet in Schmerz und Trauer,

der bodenlos scheint.

Entwurzelt.

Entrückt.

Entfremdet.

Zu Sterben

Sterben.

Wie muss das sein?

leicht und unauffällig.

Ein Hauch von nichts.

Wie nie da gewesenes.

Einfach verschwinden, abtauchen.

Einfach so?

Lautlos?

Klanglos?

Zeitlos?

Dimensionslos!

Nicht mehr sein.

Wie muss das sein?!

Zu sterben.

Begrenzungen

„Der Lebensentgrenzte kennt nicht mehr die Lebensendgrenze.“

aus: Brief an mein Leben von Miriam Meckel