Wer oder was bin ich und wenn ja wie viele?

Hallihallo,

schön, dass du es auf meine Seite, rund um philosophische Fragen und Gedanken, geschafft hast.

Ich möchte hier meine poetische Ader ausleben und kurze Gedichte, Sprüche und Überlegungen mit dir teilen. Wenn auch du diesen Wunsch hast, die „Fragen des Lebens“ und Inspirationen los zu werden, bist du auf meinem Blog genau richtig.

Über Kommentare und Beiträge würde ich mich sehr freuen, um dem Ganzen Leben einzuhauchen oder wie es altertümlich so schön heißt: den Äther (https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ther_(Physik)). Für konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge bin ich sehr dankbar.

Bis bald =)

Deine Sophie

Vergnügt

Mein Herz so schwer,

es wiegt viel mehr

als das, was ich begreifen kann.

Die steife Hand

schwingt unverwandt

den Stift der Weisheit, die mir fehlt.

Die leeren Augen tränen

lassen sich kaum erwägen

in einem Meer voller Einsamkeit.

Schmerzende Glieder

fühle ich wieder und wieder

offene Wunden, die nicht geheilt.

Die Sinne betrübt

nur dann vergnügt,

wenn der Tag sich dem Ende neigt.

Flieg Vöglein flieg…

„Handlungen voller Mitgefühl sind immer richtig…=(„

Es ist eine schmerzhafte Erfahrung lieb Gewonnenes zu verlieren.

Man investiert, gibt, liebt und ist engagiert.

Und dann?

Ist einfach nichts davon mehr über.

Vergebliche Liebesmüh’…

Es tut so weh!!!

An: Nino

Aktionismus

„Natürlich können sie am Gras ziehen, damit es schneller wächst. Sie können auch Ihren Kopf auf das Gras legen, während es wächst. Nichts davon wird das Wachstum des Grases beeinflussen. Aber nur bei einer der Alternativen sind Sie ausgeruht, wenn es darum geht, das Gras später zu mähen.“

aus Achtsam Morden von Karsten Dusse Kapitel 23

Freiheit

„Ein Mensch, der dauernd tut, was er will, ist nicht frei. Allein die Vorstellung dauernd etwas tun zu müssen hält gefangen. Nur ein Mensch, der einfach mal nicht tut, was er nicht will, ist frei.“

aus Achtsam Morden von Karsten Dusse Kapitel 2

Tod

„Alle halten den Tod für etwas Schlimmes. Dabei ist der Tod Ihr bester Freund. Sie können sich hundertprozentig auf ihn verlassen. Ihm ist es völlig egal, was sie im Leben erreicht haben. Und – noch viel besser: Ihm ist es vor allem egal, was sie im Leben versäumt haben. Der Tod nimmt Sie so an, wie Sie sind. Warum um alles in der Welt glauben Sie, das Leben würde das nicht tun?“

aus Achtsam Morden von Karsten Dusse Kapitel 37

Zwiespalt

Misstrauen spüren.

Dem anderen keine Gelegenheit geben Gespräche zu führen

um sich zu rechtfertigen für sein Handeln und Tun.

Will sich aber nicht wirklich um Gerechtigkeit bemüh ‘n.

Dafür ist schon zu viel Zeit im Zwiespalt vergangen

habe gekämpft und um bessere Bedingungen gerungen.

Will endlich meinen Frieden und meine Ruh‘

ein Leben im Zwiespalt gehört dabei nicht dazu.

Offene Wunden sind noch zu erhaben und frisch

Fehler und Falschheiten ungeklärt und offensichtlich.

Kann sie nicht einfach ignorieren

und wieder Zuneigung und Liebe verspüren.

Umgeben von negativen Gefühlen und Emotionen

will meinen Geist wieder mit Optimismus und Klarheit verwöhnen.

Die Zeit wird zeigen, was sie mit sich bringt

allerdings nur durch das Bestreben allerseits bedingt.

Vorbei

Es ist vorbei.

Es ist weg.

Es ist losgelöst.

Es ist erlöst.

Es hat endlich ein Ende.

Es ist endlich frei.

Es ist vorbei.

Unmöglich

Keine Möglichkeit zu weinen.

Dem Schmerz Ausdruck geben.

Keine Möglichkeit zu schreien.

Dem Druck auf der Brust eine Stimme verleihen.

Keine Möglichkeit zu fliehen.

Dem Wunsch nach Freiheit Raum verschaffen.

Keine Möglichkeit zu kämpfen.

Der Resignation vorauseilen.

Keine Möglichkeit zu streiten.

Der Kraftlosigkeit Stärke zurückgeben.

Keine Möglichkeit zur Abwehr.

Der Schutzschild nur auf halber Höhe aufgestellt.

Keine Möglichkeit der offensichtlichen Lösung.

Die Schwere des Problems scheint vielgewichtig.

Keine Möglichkeit für einen Ausweg.

Die Augen der Erkenntnis vor der Wahrheit verschleiert.

Keine Möglichkeit die Richtung zu ändern.

Ein alternativer Weg ist nicht ersichtlich.

Keine Möglichkeit das Unmögliche möglich zu machen.

Dafür ist die Vielfalt an Möglichkeiten aufgebraucht.

Seiendes

Warum ist überhaupt Seiendes und nicht vielmehr Nichts? Worin besteht die Wirklichkeit des Wirklichen – was ist das Sein des Seienden?

aus dem Vortrag „Was ist Metaphysik?“ von Martin Heidegger

Die Komödie des Lebens

„Sind nicht alle „Werthe“ Lockmittel, mit denen sich die Komödie in die Länge zieht, aber durchaus einer Lösung nicht näher kommt?“

aus „Nietzsche für Boshafte“